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01.01.2018

Trumpfkarte Qualifizierung

ZVEH-Präsident Lothar Hellmann zum Jahresauftakt

ZVEH-Präsident Lothar Hellmann.

Das noch junge Jahr 2018 bringt alle Voraussetzungen mit, ein spannendes zu werden. In Berlin sortiert sich nach den Bundestagswahlen nach wie vor die Politik, um die anstehenden Aufgaben in unserem Land zu bewältigen. Stabile Rahmenbedingungen sind für die Wirtschaft von immenser Bedeutung. Auch die E-Handwerke sind darauf angewiesen, um weiter erfolgreich am Markt agieren zu können.

Rückenwind gibt es zu genüge, denn die konjunkturelle Lage ist nach wie vor ausgezeichnet. Volle Auftragsbücher landauf landab sorgen für eine hervorragende Auslastung der Betriebe. Und vieles spricht dafür, dass wir die gute Entwicklung 2018 fortführen können – jedenfalls dann, wenn wir einen ganz wesentlichen Aspekt beherzigen: die Weiterqualifizierung unserer Fachkräfte. Denn sicher ist: Die Herausforderungen für die E-Handwerke werden im Zeitalter von Digitalisierung und Wirtschaft 4.0 immer größer. Die Kunden erwarten maßgeschneiderte Lösungen, sei es im Energiemanagement, bei der Gebäudeautomatisierung – Stichwort Smart Building – oder auch bei der Integration von Systemen verschiedener Hersteller in ein intelligent vernetztes Haus.

Das Know-how in diesen Geschäftsfeldern muss daher stetig weiterentwickelt werden, um im Wettbewerb bestehen zu können. Ich kann nur eindringlich an Sie appellieren: Nutzen Sie die zahlreichen Weiterbildungsangebote unserer Organisation und ermöglichen Sie dies auch ihren Mitarbeitern. Wir werden auch 2018 das Kurs- und Seminarangebot optimieren, damit es den neuen Anforderungen gerecht wird.

Gleiches gilt für die Gestaltung der Ausbildung. Es ist schön, dass die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im vergangenen Jahr um weitere 3,2 Prozent zugelegt hat. Und auch wenn wir uns derzeit über mehr als 40.000 Auszubildende in den attraktiven Berufen der elektro- und informationstechnischen Handwerke freuen, dürfen wir nicht zu früh Zufriedenheit walten lassen. Zu den wichtigsten Zielen gehört es daher weiterhin, möglichst viele Jugendliche für eine Karriere in den E-Handwerken zu begeistern.

In einem Kooperationsprojekt mit dem Bundeswirtschaftsministerium hat der ZVEH analysiert, wie sich die Ausbildungsinhalte vor dem Hintergrund der Digitalisierung verändern müssen. In diesem Kontext diskutieren wir derzeit auch über eine Neuausrichtung der Ausbildungsberufe, beispielsweise um Spezialisierungen wie die Gebäudesystemintegration stärker berücksichtigen zu können.

Die Digitalisierung hat aber nicht nur Einfluss auf den Bereich der Qualifizierung. Mit der „Agenda zur Digitalisierung im E-Handwerk“ hat der ZVEH einen Leitfaden entwickelt, der die wichtigsten Aspekte der Digitalisierung, deren Konsequenzen und entsprechende Handlungsempfehlungen zusammenfasst. Sie finden die Broschüre zum Download unter » www.zveh.de/digitalisierung.

Lassen Sie uns die spannenden Herausforderungen gemeinsam angehen. Ich wünsche Ihnen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr.

Ihr

Lothar Hellmann

Sie möchten Mitglied werden? Schreiben Sie uns: info(at)elektroverband-bayern.de oder rufen Sie uns an: 089/1255520

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